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Lieber Reisender!

Was kann Ihnen eine ungarische Kleinstadt mit 35000 Einwohnern Mitte Rumäniens und des Szeklerlandes, am Fuße der Harghita-Gebirge, eingebettet im oberen Tal des Nagyküküllő bieten? Jedes Dorf hat sein spezifisches Bild und seine eigene Atmosphäre, die durch die Träume und die Ergebnisse seiner Bewohner oder einfach der Reisenden ständig neu gebildet wird. Das Gebiet von Oderhellen ist seit der Antike bewohnt. Darauf wiesen die Steinwerkzeuge, die Keramik, die Hacken aus Bronze oder die Gegenstände aus der frühen Eisenzeit hin, die während der archäologischen Ausgrabungen aufgefunden wurden. Die Römer bauten ein Castrum hier, das während der Völkerwanderung zerstört wurde. Heute ist an dieser Stelle die, zwischen 1562-1565 für die Bändigung der Szekler gebaute sog.
„Von Szeklern Angegriffene“ Burg, was heute nur eine Ruine ist. Die erste Erwähnung der Siedlung ist in der päpstlichen Zehnterliste aus dem Jahre 1333, und bereits im Jahre 1485 wird sie als Stadt in einer Urkunde des Woiwoden von Siebenbürgen Stephan Báthory erwähnt. In den Rang einer Stadt wurde sie durch die nationalen Szeklerversammlungen und durch das Obergericht gehoben, wo für das ganze Szeklerland gültige Urteile gefällt wurden. Das ist wahrscheinlich der Grund, warum die Siedlung später oft als „Mutterstadt der Szekler“ genannt wurde. Trotz der turbulenten Zeiten, der Kriege, der Imperium- und Regierungswechsel, wurden hier berühmte Schulen, öffentliche Gebäude, Fabriken, Eisenbahn, gemütliche Häuser, Restaurants, Kaffeehäuser errichtet. Die siebenbürgische religiöse Toleranz wird durch die benachbarten römisch-katholischen, protestantischen, Unitarier, Orthodoxe und die, am Ende des 20-ten Jahrhunderts gebauten neoprotestantischen Kirchen angekündigt. Mit Worten eines ehemaligen Schriftstellers der Stadt – Sándor Tomcsa – besaß die Stadt alle Fähigkeiten und Infrastrukturpläne dazu, eine Großstadt zu werden. Vielleicht gibt dies ihren Charme: das Kleinstadtleben, die reiche Geschichte, hervorragende natürliche Bedingungen, vielfaltiges und färbiges Schülerleben, ein lebendiges Kulturleben, die Schönheit der Harghita-Gebirge, die nahe gelegenen und anziehenden Thermen – Szejke, Homoródfürdő – die köstliche Küche der Szekler, die Pálinka (Zwetschenschnaps), der Baumstriezel und die Gastfreundschaft der Szekler.

Gidó Csaba, Historiker


Tudod,
soha nem bántam meg,
hogy megszerettelek,
pedig felbolygatta ez a szeretet
az egész életem.

Kányádi Sándor
Kányádi Sándor

Az élet nem is olyan nehéz, csak nagyon rossz a híre.

Tomcsa Sándor
Tomcsa Sándor

Boldogan gondolok arra a felületes rendre, amelyben az utcák egymáshoz illeszkednek, a szétmálló és a mértani síkidomok törvényszerűségeit semmibevevő terekre, arra hetyke nyíltságra, amellyel a házak és udvarok odatárják magukat a jövő-menőnek!

Szemlér Ferenc
Szemlér Ferenc

Az ember a szíve mélyén örökké oda való, ahol született.

Tamási Áron
Tamási Áron